Beheizbare Balkonkübel: Folien und Rindenmulch
Balkonkübel mit Unterbodenheizung oder Hitze von oben gibt es bisher noch nicht und würden auch sehr viel Energie verschwenden. Aber man kann auf andere Art und Weisen die Pflanzen mit Wärme versorgen.
Wenn man Pflanzen in Balkonkübeln oder -kästen überwintern lassen möchte, gibt es verschiedene Möglichkeiten: Man kann zum Beispiel 1 bis 2 cm Rindenmulch in den Kasten füllen: Der wärmt und verhindert, dass das Wasser verdunstet. Alternativ lässt sich Fichtenreisig über der Erde ausbreiten. Diesen erhält man auf Häckselplätzen. Eine weitere Möglichkeit, Blumen und Pflanzen zu schützen, sind Styroporplatten, die man in den Untertopf legen oder mit denen man den Balkonkasten umkleiden kann. Gärendes Laub kann ebenfalls Wärme produzieren. Dieses lässt sich in einen Plastiksack füllen und mit einem Strick um den Blumenkübel binden. Oder man hebt eine Grube aus, schüttet dort die Blätter hinein und stellt die Kästen hinein. Oben kann man sie zusätzlich mit Folie abdecken. Außerdem werden Mini-Gewächshäuser angeboten, in denen man die Kästen überwintern lassen kann. Plastikfolien leisten ebenfalls gute Dienste, wenn man sie um die Pflanzenkübel wickelt. Darüber hinaus kann man Jute als Material verwenden. Wer handwerklich geschickt ist, kann natürlich auch selbst eine Heizung konstruieren. Grundsätzlich gilt, dass es direkt am Haus immer etwas wärmer ist.
Natürlich ist es auch von der Art der Pflanze abhängig, welche beheizbare Balkonkübel oder Überwinterungsarten sich nutzen lassen. Handelt es sich um sensible Kübelpflanzen, muss man diese in der Regel im Haus, Keller oder im Wintergarten überwintern lassen. Wenn sie etwas unempfindlicher sind, reicht es möglicherweise aus, sie in die Garage zu stellen. Die Abwärme des Autos kann die Pflanzenkübel genügend beheizen.